
Gitarre spielen soll von Anfang an Spaß machen. Wer Gitarre lernen will, muss sich einige Minuten hintereinander konzentrieren können. Außerdem müssen die Kinder in der Lage sind, die Saiten mit ihren Fingern herunterzudrücken. Optimal ist es, wenn Kinder 8 Jahre oder älter sind, wenn sie mit Gitarre beginnen. Es ist wichtig, dass das Kind schon richtig lesen kann.
Ja, natürlich! Wir spielen immer das, was Euch gefällt. Wenn Ihr also schon immer einmal Euren Lieblingssong lernen wolltet, dann schaffen wir das ganz sicher.
Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht.
Die richtige Gitarren-Größe hängt von der Körpergröße der Kinder ab. Eine Faustregel besagt, dass Kinder bis 1,10 m eine Viertel-Gitarre brauchen, von 1,10 bis 1,30 m eine Halbe-Gitarre, von 1,20 bis 1,40 m eine Dreiviertel-Gitarre, von 1,30 bis 1,50 eine Siebenachtel-Gitarre und ab 1,50 m die Standard-Gitarre (also eine Ganze).
Dass ihr euren Kindern während der Lernzeit nicht 5 Gitarren kauft, ist schon klar. Wichtig ist, dass die Gitarre für den Anfang nicht zu groß ist, denn sonst kann Euer Kind nicht richtig spielen. Am besten ist es, die Gitarre im Laden oder bei Freunden auszuprobieren. Ich habe zur Probe auch eine halbe Gitarre in meinem Probenraum.
Oft fragen sich die Eltern, ob sie ihrem Kind eine Akustik- oder E-Gitarre kaufen sollen. Das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Kleinen Kindern empfehle ich, zunächst mit einer Akustik-Gitarre in der passenden Größe zu beginnen. Denn E-Gitarren sind schwer und halten sich ungemütlich. Sie spielen sich vom Greifen her zwar sehr einfach und es kommt auch ein sensationeller Klang aus dem Instrument, aber das Ungemütliche schreckt den einen oder anderen Schüler schnell vom Üben ab. Also meine Empfehlung: kleine Kinder sollten eher mit einer Akustik-Gitarre beginnen. Als Folge-Gitarre können sie dann die E-Gitarren-Welt erobern. Ihr könnt hier bei mir beides ausprobieren.
Es ist wichtig, dass das Kind nicht die Lust am Instrument verliert. Deshalb vermittle ich, neben dem Melodiespiel, von Beginn an Akkorde. Schon bald kann der Schüler seine Wunschlieder anmelden, auf die wir dann konsequent und ganz individuell zuarbeiten. Wie schnell ein Schüler Fortschritte macht, hängt ganz von der Auffassungsgabe ab. Üben ist hilfreich, aber nicht alle Kinder üben und lernen trotzdem spielen.
Was und wie schnell ihr etwas lernt, hängt maßgeblich von euch ab.
Ich vermittle einerseits Akkorde. Wir spielen sehr viele Songs. Wünscht Euch, was ihr spielen wollt, jeder hat einen anderen Musikgeschmack. Ob ihr nur begleiten oder singen und spielen wollt, überlasse ich euch. Es gibt Schüler, die möchten nicht selber singen, andere brennen darauf. Hier achte ich auch darauf, dass die Kinder lernen, richtig zu singen UND sich zu begleiten. Jeder soll befähigt werden, anderen etwas vorzuspielen.
Andererseits lernt ihr auch Noten, damit ihr fremde Songs einfach vom Blatt abspielen könnt. Wir spielen Melodien aus verschiedenen Musikrichtungen. Ihr lernt natürlich auch, nach Tabulatur zu spielen.
Je nach dem, was euch am besten liegt und woran ihr Spaß habt, dahin lenke ich den Schwerpunkt des Unterrichts.
Ab und an komponieren die Kinder eigene Stücke, die sie dann auch präsentieren. In meiner Musikwerkstatt lernen die Kinder auch, wie sie ihren Song in Noten notieren und natürlich auch, wie sie ihn singen und spielen. Die eigenen Werke werden dann den Eltern vorgestellt. Was meint ihr, wie die Eltern staunen, wie kreativ ihre Kinder sind und was für geniale Lieder dabei entstehen!
Der Unterricht findet in meinem Studio in der Astrid-Lindgren-Straße 6 statt, in 61279 Grävenwiesbach.
Der Gitarrenunterricht kostet monatlich 59,50 Euro.
Ich unterrichte wöchentlich. Eine Unterrichtseinheit dauert mindestens 30 Minuten. Die Länge der Stunde hängt maßgeblich davon ab, wie lange sich das Kind konzentrieren kann. Die meisten Schüler bleiben 45 bis 50 Minuten bei mir :-)
In den Ferien spielen wir dann, wenn sowohl ich als auch das Kind da sind.
Fallen Stunden aus, weil ich unterwegs oder anderweitig verhindert bin, holen wir das Ganze nach, im Regelfall biete ich Vorhol-Termine an.